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Donnerstag, 11. November 2010

Frauen mit Kopftuch in den öffentlichen Dienst!

Was das bringt? Gegenseitiges Verständnis, die Erweiterung des jeweils anderen geistigen Horizonts, die Beseitigung von Angst und Vorurteilen, Mehrsprachigkeit, ein eigenes Einkommen für die Frauen und damit Emanzipationsmöglichkeiten .....

Die Liste wäre beliebig zu ergänzen. Aber: Gibt es diese Frauen überhaupt, die die Stadt Innsbruck zum Arbeitgeber wollen? Und: Wenn ja, warum gibt es dann keine Frauen mit Kopftuch bei der Stadt?

Zum ersten: ja , diese Frauen gibt es. Eine davon kenne ich seit über drei Jahren persönlich. Sie ist österreichische Staatsbürgerin, denn nur so hat sie überhaupt die Möglichkeit, sich für eine Stelle beim Magistrat zu bewerben. Sie hat die Ausbildung zur Kindergartenassistentin mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen und fast 400 Stunden Praktikum in einem Privatkindergarten gemacht – alles in deutscher Sprache. Trotzdem hat sie bis heute trotz Überzeugungsarbeit auf allen Ebenen keine Chance, dass ihre Bewerbung, die nun schon seit über drei Jahren beim Magistrat liegt, auch nur annähernd in Betracht gezogen wird.

Warum? Offiziell aufgrund von Sprachproblemen. Inoffiziell, weil sich schon die Altbürgermeisterin und jetzt eben die neue Bürgermeisterin nicht drübertrauen, eine Frau mit Kopftuch in einem Kindergarten auch nur probeweise anzustellen, sich vor einem eventuellen Aufschrei der FPÖ fürchten. Die Frage ist nur – vor welcher FPÖ eigentlich? Nach der jüngsten Aufsplitterung der Freiheitlichen wohl ein Scheinargument. Da hilft nur eines: Nach den Neuwahlen eine Grüne Regierungsbeteiligung und Schluß mit dem Alltagsrassismus!

1 Kommentar:

  1. Bitte auch Frauen mit Föhnfrisur, Rastas, Glatze, Nasenring, Perücke und Zipfelmütze einstellen. Kein Dresscode für Geschäftsfrauen, kein Hosenanzug und Strumpfhosenzwang im Sommer.

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Renate Krammer-Stark - innsbruck.gruene.at