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Dienstag, 23. November 2010

Wahl der SpitzenkandidatIn 2012 – der Countdown läuft!

In wenigen Tagen, am Freitag, den 26.11. um 18.00 Uhr im Fotoforum West am Adolf-Pichler-Platz 8 ist es soweit: die Innsbrucker Grünen wählen ihre SpitzenkandidatIn für die Gemeinderatswahl 2012. Als Bewerberin für Platz 1 möchte ich mich und meine Arbeit kurz vorstellen.

Im Mai 2006 bin ich gemeinsam mit Gebi Mair und Martin Hof als eine der neuen Grünen MadatarInnen in den Innsbrucker Gemeinderat gekommen. Seither bin ich für die Themen Integration, SeniorInnen, die Kinder in den Krabbelstuben und Kindergärten sowie Wohnen zuständig.

Als gelernte Politikwissenschafterin, die international geforscht hat, ist mir die Querschnittsmaterie Menschenrechte, Migration und Integration schon lange ein Anliegen. Umgewandelt in Innsbrucker Lokalpolitik bedeutet das für mich, hartnäckig die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe derjenigen, die hier leben, aber nicht hier geboren sind, einzufordern. Dafür habe ich den MAKI-MigrantInnenArbeitsKreisInnsbruck gegründet, der 3 Jahre lang in regelmäßigen Treffen Forderungen für eine gelungene Innsbrucker Integrationspolitik formuliert hat. Dass es heute eine städtische Integrationsbeauftragte gibt und einen Integrationsbeirat ist unser gemeinsamer Grüner Erfolg. Ebenso auf der Haben-Seite verbuchen möchte ich, dass inzwischen wirklich alle JungbürgerInnen Innsbrucks, egal, ob österreichische StaatsbürgerInnen oder nicht, zur Jungbürgerfeier eingeladen sind. Daneben sind mir als Initiatorin das jährliche Grüne Integrationsfußballturnier im Beselepark und das Integrationstanzfest der Innsbrucker Grünen, besser bekannt unter dem Namen „meet&dance“, das 2010 zum 4x stattgefunden und die Stadtsäle gefüllt hat, sehr wichtig.

Meine Großmutter wurde bis zu ihrem Tod von meiner Mutter fast 10 Jahre lang zu Hause gepflegt. Meine Erfahrungen aus dieser Zeit und der seniorInnenpolitische Blick nach Oberösterreich und Vorarlberg genauso wie nach Deutschland und Skandinavien sind die Grundlage für meine Grüne Überzeugung, dass ein Altern und Sterben ohne Heim möglich sein muss. Aus diesem Grund habe ich vor vier Jahren die „Wohn AG – Alternative Wohnformen im Alter“, gegründet. Zur Zeit unterstützt die AG drei engagierte Frauen bei der Realisierung eines Generationenwohnprojekts in Innsbruck. Die Alltagsnormalität in den Innsbrucker Wohnheimen zu fördern ist mir ein aber ein ebenso großes Anliegen.

Ich lebe in einer Familie bestehend aus meinem Ehemann, zwei Töchtern, die jetzt 11 und 7 Jahre alt sind, sowie zwei Katzen. Somit bin ich versiert in allen Angelegenheiten, die Tagesmütter und Kindergarten betreffen. So verschieden diese Einrichtungen sind, so wichtig ist mir die Freiheit der Wahl der Kinderbetreuung für Mütter und Väter. Sozial gestaffelte Kindergartentarife, mehr Personal, eine verbesserte Arbeitssituation, auch 2-sprachige PädagogInnen für Kinder nicht-deutscher Muttersprache, mehr Elternarbeit, frisch gekochtes Essen und interkulturelles Lernen in den städtischen Kindergärten sind Inhalt meiner Gemeinderatsarbeit beim Thema Kinder von 0-6 Jahren.

Als Bewohnerin einer 80qm Mietwohnung im dicht besiedelten, alten Teil von Hötting sind mir steigende Wohnkosten ebenso vertraut wie nachbarschaftliche Konflikte. Entstehen schon in einer „gewachsenen Nachbarschaft“ Probleme im täglichen Zusammenleben, dann ziehen diese bei der Neubesiedelung wie dem Tivoli neu oder dem Lodenareal regelrecht mit ein. Wenn mehrere hundert Familien unterschiedlicher sozialer Herkunft gleichzeitig NachbarInnen werden, dann braucht es eine professionelle Einzugsbegleitung und jemand, der sich dauerhaft vor Ort um alle Angelegenheiten des Zusammenwohnens kümmert. Für die Durchführung von Siedlungsprojekten und die Anstellung von GemeinwesenarbeiterInnen wie beispielsweise in Bregenz und Rankweil setze ich mich im Wohnungsausschuss ein. Die städtische Wohnungsvergabe noch besser den Bedürfnissen der WohnungswerberInnen anzupassen ist außerdem laufend Gegenstand meiner Gemeinderatsarbeit. Zur Zeit liegt ein Antrag vor, der eine schnelle Vergabe für Menschen in akuten Notsituationen vorsieht.

Die Verwirklichung aller meiner Ideen und Initiativen wäre nicht möglich ohne das Team der Grünen GemeinderätInnen. Aus diesem Grund ist mir die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit im Innsbrucker Klub genauso wichtig wie die Arbeit an „meinen“ Themen.

Alles das sind Gründe dafür, warum ich mich für die Spitzenkandidatur bei den Innsbrucker Grünen bewerbe. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn ich auch dich/Sie bei der Wahlversammlung am 26. November um 18.00 Uhr im Fotoforum am Adolf-Pichler-Platz begrüßen dürfte!

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Renate Krammer-Stark - innsbruck.gruene.at