www.renatekrammer-stark.at Link zu den Innsbrucker GRÜNEN Link zu Renates Facebook-Profil Link zu den Videos der Innsbrucker GRÜNEN Renates Blogeinträge als RSS-Feed Link zu den Bildern der Innsbrucker GRÜNEN Startseite

Mittwoch, 27. April 2011

Wie kann ich jemanden lieben wenn .....

... der zu mir sagt "geh weg!"? Der neue Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz möchte die "Integrationsfrage lösen". Ob er dafür auch 3-Jährige verpflichtend in den Kindergarten schicken will, weiß er allerdings noch nicht. Vermutlich ist er überhaupt der Meinung es wäre am besten, wenn in Zukunft alle Kinder nur mehr von deutschsprachigen Müttern geboren würden ... Es geht nicht darum, die Integration "zu lösen", sondern vielmehr sie zu leben. Denn sie ist eine dauernde gesellschaftliche und politische Aufgabe, weil es hoffentlich immer Zuzug nach Österreich geben wird! Es geht also nicht nur um den Spracherwerb als wesentlichen Faktor im Integrationsprozess , es geht genauso um die Art unseres Zusammenlebens, um Kommunikation und Konfliktlösung. Unterm Strich bleibt von den Ansichten des Integrationsstaatssekretärs: leider wieder nur ein Durchschnitts-ÖVPler!

Mittwoch, 20. April 2011

Kurz zum Integrationsstaatssekretär

Als mehrjährig mit Integration befasste Lokalpolitikerin fühle ich mich aufgefordert, zum neuen Integrationsstaatssekretär etwas zu sagen. Ich weiß nur ehrlich (noch?) nicht, was. Soll ich froh sein darüber, dass es die Integration als Thema endlich in die Regierung geschafft hat? Soll ich mir weiter um die Integration Sorgen machen, weil sie dem Innenministerium unter Frau Fekter zugeteilt ist? Oder soll ich mich ver.....t fühlen, weil ein thematisch komplett Unbedarfter ein derart wichtiges Ressort erhält? Angesichts des wiederkehrenden Innsbrucker Federspiel-Karaokes von ÖVP und FI ist dieser Kurz kein gutes Zeichen!

Mittwoch, 13. April 2011

Ein Hurra und ein Danke

Liebe InnsbruckerInnen! Wir Grüne werden uns anstrengen - ich als Integrations-, SeniorInnen und Kinderbetreuungssprecherin werde mich anstrengen, den aktuellen Umfrageergebnissen gerecht zu werden! Denn das Hurra gilt dem tollen Wert von 21%, die die Innsbrucker Grünen bei der Sonntagsfrage zur kommenden Gemeinderatswahl erreicht haben. In einem Jahr wird niemand von den anderen Parteien mehr an uns vorbeikommen und wir können endlich beginnen, Innsbruck in unserem eigenen Namen grün zu gestalten. Denn dass das auch bisher passiert ist und weiter passiert, ist nicht nur in der Integration oder an den Radwegen sichtbar - nur dass sich die grünen Federn dann die gelbe Bürgermeisterin an den Hut steckt. Allen, die die grüne Arbeit dahinter trotzdem sehen und auch wertschätzen, gilt das Danke!

Dienstag, 12. April 2011

Über die Privatsache Religion

Es kommt nicht oft vor, dass mir als schon lange nicht mehr katholischer Frau die Meinung eines Pfarrers so gut gefällt. Auch ich bin der Ansicht, dass Religionsfreiheit prinzipiell Meinungsfreiheit ist und es daher rechtens ist, wenn Menschen ihre Religionszugehörigkeit in der Öffentlichkeit zeigen. "Denn Toleranz besteht ja gerade darin, den anderen in seiner Eigenart, auch mit seinen 'privaten' Interessen, Meinungen und Überzeugungen gelten zu lassen oder wenigstens auszuhalten, solange er diese niemandem aufzwingt. Sie sichtbar zu machen, ist vielleicht manchmal eine Zumutung, aber kein Zwang.", schreibt Pfarrer Mag. Peifer. Leider hat die französische Regierung beschlossen, dass es für ihre knapp 70 Millionen StaatsbürgerInnen nicht mehr auszuhalten ist, wenn rund 2000 ihrer Mitbürgerinnen die Burka tragen. Sie zu verbieten ist in ihren Augen im Sinne der Menschenrechte, in meinen aber vielmehr ein Zugeständnis an die rechtspopulistischen, anti-islamischen Hetzer, denen es sicher nicht um die Frauen selbst und ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, egal ob mit oder ohne Burka, geht. Eine Demokratie, die beansprucht, der Urheber der Menschenrechte und damit der freien Meinungsäußerung zu sein, sollte fähig sein, Frauen zu emanzipieren, indem sie ihnen einen Job gibt und damit die finanzielle Unabhängigkeit. Sie sollte anonyme Unterstützung anbieten, wenn Frauen gezwungen werden, die Burka zu tragen und sich dagegen wehren möchten. Und sie sollte selbstbewußt genug sein es auszuhalten, wenn es tatsächlich Frauen gibt, die freiwillig vollverschleiert in die Öffentlichkeit gehen. Das Verbot der Burka ist damit ängstlich und kleinlich, aber ganz sicher eine ausgezeichnete Maßnahme, um von aktuellen Problemen abzulenken.

Freitag, 1. April 2011

Die ÖVP und die Angst vor der Zukunft

Das war wieder typisch – es geht um die Zukunft der Pflege und wer ist nicht da? Der Ressortverantwortliche Franz Xaver Gruber. Schon bei mehreren wichtigen Veranstaltungen glänzte er durch Abwesenheit , besonders schade war das aber letzten Dienstag Nachmittag, als es im Landhaus im Zuge der Evaluierung der Altenheime auch über die Perspektiven über die stationäre Pflege hinaus ging. Da waren sich nämlich alle einig – vom Bürgermeister bis zum Wissenschafter: so kann es nicht weitergehen! Die stationäre Pflege ist am Ende ihrer Ausbaufähigkeit angelangt – München hat sogar schon aufgehört, weiter Altenheime zu bauen und konzentriert sich vielmehr darauf, die bestehenden Einrichtungen zu sanieren und zu erhalten. Denn es braucht andere Strukturen, die alle Angebote von der ambulanten, über die teilstationäre und die stationäre Pflege sinnvoll bündeln. Das wissen die Pflegenden seit vielen Jahren und es fehlt sicher nicht daran, dass sie das nicht auch schon oft und laut gesagt hätten. Aber der ÖVP-Sozialreferent hört nicht hin oder ist gar nicht da. Dann versäumt er leider auch Aussagen wie: Angesichts der Menschenrechte werden wir uns in 20 Jahren fragen, wie wir unsere alten Menschen so haben unterbringen können ...

 
Renate Krammer-Stark - innsbruck.gruene.at