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Samstag, 27. April 2013

brain drain

Meine Freundin geht nach Düsseldorf. Eine andere Freundin vor ihr ist vor einem Jahr erst nach Zürich gegangen. Beide kommen so schnell nicht wieder nach Österreich zurück, und schon gar nicht nach Tirol. Sehr gut ausgebildet mit besten Abschlüssen haben sie dennoch keinerlei Chance auf dem Arbeitsmarkt hier, eine entsprechende Stelle zu bekommen. In Düsseldorf dagegen werden Frauen wie meine Freundin gesucht, in Zürich auch. Ich verstehe das und ich wünsche beiden ein Berufsleben mit Herausforderungen und gutem Einkommen. Aber ich mag nicht jedes Jahr eine Freundin verabschieden. Und ArbeitgeberInnen - besonders öffentlichen - sollte inzwischen klar sein, dass wir es uns nicht mehr leisten können, gut ausgebildete Frauen ans Ausland zu verlieren. Schon gar nicht wegen eines kleinen Stückchens Stoff auf dem Kopf ... Monokulturen, gerade weltanschauliche, sind nicht zukunftsfähig. Das waren sie im Übrigen noch nie - daher bitte: morgen Grün wählen!

Mittwoch, 17. April 2013

Europa begeistern

Letzte Woche in Brüssel, mit VertreterInnen der Institutionen ins Gespräch kommen, zum ersten Mal die EU hautnah erleben. Und sie hat es geschafft, mich, die dauernde Skeptikerin, die unbeugsame Kritikerin zu begeistern! Sie hat es geschafft mich davon zu überzeugen, dass es an diesem Ort viele Menschen gibt, die sich ernsthaft Gedanken aus den verschiedensten Blickwinkeln um die gute Weiterentwicklung Europas machen. Sie hat es geschafft, mich davon zu überzeugen, dass wirklich Sachthemen im Vordergrund stehen und nicht politische Zugehörigkeiten. Ja, wir brauchen die Europäische Union und wir müssen sie mitgestalten wollen. Auch mit ihren Widersprüchen: denn dass die Prinzipien der neoliberalen Marktwirtschaft dem Gedanken des Gemeinwesens Europa entgegenstehen ist klar. Wichtig für mich ist die Erfahrung, dass ich den Handelnden in Brüssel zutraue, sich mit diesen Fragen kritisch auseinanderzusetzen. Aber es geht nicht nur darum, dass Europa uns begeistern muss; es liegt an uns, Europa auch für seine BürgerInnen zu begeistern. Und da frage ich mich, ob wir dafür mit Altlandeshauptmann Van Staa die geeignetsten VertreterInnen in Brüssel haben? Oder ob wir über die Landtagswahl nächsten Sonntag nicht nach Brüssel das klare Signal schicken wollen, dass die (Tiroler) ÖVP auch in der Hinsicht ausgedient hat!

Montag, 8. April 2013

Ein neues Dienstrecht auch für KindergartenpädagogInnen!

Und nicht nur ein neues, vor allem eine EINHEITLICHES! Denn es kann ja wohl nicht sein, dass es immer noch zwei parallele Dienstrechte gibt - einmal eines mit Ferienregelung, das sich an dem der LehrerInnen anlehnt. Und dann eine zweites, das ein "Normalarbeitsverhältnis" mit 5 Wochen Urlaub im Jahr ist. Wenn es denkbar ist, dass sich die verschiedenen Arten von Dienstrecht der LehrerInnen in Österreich innerhalb von 2 Jahren (!)in ein gemeinsames Dienstrecht ummünzen lassen, dann muss es auch möglich sein, die Ferienregelung im Dienstrecht der KindergartenpädagogInnen abzuschaffen. Selbstverständlich verbunden mit besserer Ausbildung, entsprechend besserer Bezahlung, der Möglichkeit Teilzeit in jedem Ausmaß zu arbeiten, den Urlaub tageweise zu nehmen und auch selbst bestimmen zu können, wann dieser konsumiert wird ... Dann könnten die Kindergärten der Stadt Innsbruck ganzjährig geöffnet bleiben, die Kinder und Eltern bräuchten während der Ferien keinen oft mühsamen Ortswechsel in Kauf nehmen, die Bezugspersonen würden nicht wechseln ... Wie wir dahin kommen? Grün wählen am 28. April, damit wir das endlich ändern können!
 
Renate Krammer-Stark - innsbruck.gruene.at